Kundenfülle statt Sommerloch – warum ausgerechnet der Sommer zeigt, wo es wirklich hakt
Jedes Jahr dasselbe. Juli kommt, und mit ihm die Erklärungen. Zu heiß. Alle in Urlaub. Der Markt schläft. Das Sommerloch.
Ich höre das seit 24 Jahren. Und ich sage dir, was ich in dieser Zeit gelernt habe: Das Sommerloch ist kein Kalenderphänomen. Es ist ein Spiegel.
Es zeigt, was das ganze Jahr über schon da war nur leiser.
Warum entsteht das Sommerloch wirklich?
Wer das ganze Jahr über ein klares Angebot hat, einen echten Türöffner und weiß, wie er auf Kunden zugeht, der merkt im Sommer keinen Unterschied. Vielleicht weniger Anfragen aber keinen Einbruch.
Das Sommerloch trifft vor allem die, die ihre Kundengewinnung auf Zufall gebaut haben. Auf Weiterempfehlungen, die irgendwann kommen. Auf Posts, die irgendwie wirken sollen. Auf Gespräche, die sich von selbst ergeben.
Im Sommer gibt es weniger Zufall. Deshalb wird die Lücke sichtbar.
Was hat das Angebot mit Sommerloch zu tun?
Mehr, als die meisten denken.
Ich erlebe in meiner Arbeit mit Coaches und Solounternehmern regelmäßig, dass das eigentliche Problem nicht der fehlende Kanal ist, kein Instagram, kein Newsletter, kein LinkedIn. Das Problem sitzt früher.
Ein konkretes Beispiel: Eine Business-Coachin kam zu mir mit dem Gefühl, sie bräuchte mehr Sichtbarkeit. Mehr Reichweite. Mehr Präsenz. Was wir im ersten Gespräch herausfanden: Sie wusste selbst nicht genau, für wen ihr Angebot eigentlich gemacht ist. Nicht wirklich. Sie hatte eine Zielgruppe auf dem Papier aber keinen Satz, der sitzt.
Wenn du selbst nicht weißt, wer dein Angebot braucht und warum jetzt, dann hilft auch der nächste Sommerloch-Strategie-Post nichts.
Warum füllt Sichtbarkeit allein keinen Kalender?
Weil Sichtbarkeit nur so gut ist wie die Botschaft dahinter.
Viele Coaches und Berater investieren im Sommer genau hier: mehr Content, mehr Werbeanzeigen, mehr Präsenz. Und wundern sich, warum wenig kommt.
Das ist nicht überraschend. Wer nicht klar sagen kann, was sein Angebot löst, konkret, in einem Satz, ohne Erklärungsschleife, wird durch mehr Reichweite nicht klarer. Er wird nur lauter.
Klarheit über das Angebot ist kein Marketingschritt. Es ist die Voraussetzung für jeden anderen Schritt danach.
Was tun Selbstständige, die das Sommerloch nicht kennen?
Sie haben einen Türöffner. Das ist ein niedrigschwelliger erster Kontakt mit potenziellen Kunden, kein Gratis-Angebot, das alles preisgibt, aber auch keine sofortige Kaufaufforderung. Etwas dazwischen. Ein Gespräch, ein Workshop-Format, ein Diagnose-Call, je nach Persönlichkeit und Angebot.
Und sie gehen auf Kunden zu. Nicht passiv. Nicht wartend. Aktiv.
Das klingt einfacher als es sich anfühlt. Besonders wenn das Zögern sitzt. Wenn die Stimme im Kopf sagt: Vielleicht ist noch nicht der richtige Zeitpunkt. Vielleicht ist das Angebot noch nicht fertig genug.
Das Angebot wird nicht fertig, indem du drüber nachdenkst. Es wird fertig, indem du damit rausgehst.
Du merkst beim Lesen, dass da was sitzt, dieses Zögern, dieser innere Widerstand, bevor du auf jemanden zugehst?
Genau darüber spreche ich in der aktuellen Podcast-Episode. Nicht als Theorie, sondern aus dem, was ich täglich in Gesprächen erlebe.
🎙️ Höre hier die Episode, die dir hilft, Verkaufsblockaden zu lösen: dal_text_link name=““ class=““ id=““][/fusion_modal_text_link]
Was bringt es, jetzt konkret zu werden statt auf den Herbst zu warten?
Der September kommt. Mit ihm das Gefühl von Neustart, mehr Energie, alle sind wieder da.
Wer den Sommer genutzt hat, um sein Angebot zu schärfen, einen Türöffner zu entwickeln und erste Gespräche zu führen, geht in diesen Herbst anders rein. Nicht mit dem Druck aufzuholen, sondern mit Momentum.
Wer gewartet hat, fängt wieder von vorne an.
Ich habe beides erlebt. Den Herbst mit Rückenwind und den Herbst, an dem ich mich gefragt habe, warum ich den Sommer nicht genutzt habe.
Wie erkennst du, ob dein Angebot wirklich klar ist?
Versuch das: Erkläre deinem Angebot in einem Satz einem Fremden, ohne Fachbegriffe, ohne Methodennamen, ohne Einleitung. Was bleibt übrig?
Wenn du dich dabei verheddert, wenn du anfängst zu erklären statt zu benennen, dann ist das die Information.
Nicht schlechte Nachricht. Klare Diagnose.
Genau hier setze ich an, wenn Coaches und Solounternehmer mit mir arbeiten. Wir schauen rein, was wirklich los ist, nicht einmal, so oft wie es braucht, bis der Satz sitzt und die Person dahinter merkt: Das bin ich. Das sage ich. Das verkauft sich.
Was ist der erste Schritt, wenn du aus dem Sommerloch raus willst?
Nicht der nächste Kurs. Nicht das nächste Tool. Nicht mehr Content.
Der erste Schritt ist Klarheit darüber, was du anbietest, wem du damit hilfst und wie du das Gespräch beginnst, das daraus wird.
Wenn du gerade das Gefühl hast, du weißt eigentlich was du tust, aber es kommt draußen nicht an, schreib mir. Wir schauen gemeinsam, wo es hängt.
Nicht als große Ansage. Einfach als nächster Schritt.
→ [Schreib mir direkt hier: christinabodendieck.de]
Hallo, ich bin Christina.
Verkaufstrainerin. Business Coach. Ich komme aus dem Außendienst.
Hunderte echte Verkaufsgespräche, bevor ich mich selbstständig gemacht habe. Das ist jetzt 24 Jahre her.
Heute arbeite ich mit Coaches und Solounternehmern, die Kunden gewinnen wollen, aber im Gespräch mehr erklären als nötig. Die Likes bekommen, aber keine Anfragen. Die wissen, dass sie gut sind, und trotzdem zögern beim Preis.
Meist sitzt das Problem eine Ebene tiefer: im Angebot selbst.
Ich arbeite mit dir an Angebotsklarheit, Kundengewinnung und Businesswachstum. Damit Kunden sofort verstehen, was du anbietest. Und buchen.
→ christinabodendieck.de | Podcast: akquise-to-go |


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