Akquise aufschieben überwinden: Warum Wegdrücken kein Zufall ist
Keine Lust auf Kundengewinnung.
Diesen Satz höre ich oft in Gesprächen mit meinen Kunden, und er kommt selten überraschend.
Akquise fühlt sich für viele schwer an. Deshalb wird sie vertagt, umformuliert oder stillschweigend nach hinten geschoben.
Die Begründungen klingen dann etwa so:
Am Montag erreiche ich ohnehin niemanden.
In der Urlaubszeit ist doch keiner erreichbar.
Ich müsste eigentlich mal wieder den Hörer in die Hand nehmen.
Diese Gedanken wirken harmlos. Sie haben jedoch eine klare Funktion.
Warum Akquise so gern aufgeschoben wird
Aufschieben hat wenig mit Faulheit zu tun. Häufig steckt Unsicherheit dahinter. Manchmal auch die Angst vor Ablehnung oder das Gefühl, sich aufzudrängen.
Der innere Dialog läuft leise, aber hartnäckig.
Und während im Kopf diskutiert wird, passiert im Außen nichts.
Viele merken das erst spät. Der Kalender wird leerer, der Druck steigt, und die Akquise fühlt sich noch schwerer an als zuvor.
Akquise aufschieben heißt, Kontrolle abzugeben
Solange Akquise vertagt wird, entscheidet nicht mehr dein Ziel über dein Handeln. Die Stimmung tut es. Oder der Moment.
Das kostet Energie.
Und es sorgt dafür, dass Kundengewinnung zu etwas wird, das ständig im Nacken sitzt.
Bewegung entsteht selten durch mehr Motivation. Häufig entsteht sie durch Klarheit.
Wie du aufhörst, Akquise vor dir herzuschieben
Bevor du etwas veränderst, lohnt sich ein genauer Blick nach innen. Nicht wertend, eher ehrlich.
Stell dir diese Fragen:
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In welchen Situationen schiebe ich Akquise auf
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Welche Begründungen nutze ich immer wieder
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Was passiert innerlich, kurz bevor ich abbreche
So kommst du deiner eigenen Dynamik auf die Spur. Erst dann wird es möglich, gezielt anders zu handeln.
Strategische Akquise: Was dir nach dem Klarwerden hilft
Wenn du erkannt hast, was dich bremst, und wieder ins Tun kommen möchtest, hilft Struktur. Nicht als starres System, eher als verlässlicher Rahmen.
Diese Punkte haben sich in der Praxis bewährt:
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Überlege dir bewusst, welche potenziellen Kunden wirklich zu dir passen und für dein Business wertvoll sind.
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Erstelle dir eine übersichtliche Kundenliste und halte sie aktuell, damit du nicht jedes Mal neu suchen musst.
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Plane feste Akquisezeiten ein und trage sie verbindlich in deinen Kalender ein.
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Halte deine Gespräche kurz nach und notiere dir, was gut lief und was du anpassen möchtest.
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Ziehe einmal pro Woche Bilanz und würdige deine Erfolge, auch die kleinen Schritte zählen.
Struktur nimmt Druck raus.
Und sie macht Akquise berechenbarer.
Vom inneren Widerstand zur Handlung
Akquise wird leichter, wenn sie nicht mehr diffus bleibt. Sobald klar ist, was dich konkret bremst, entsteht Handlungsspielraum.
Akquise muss kein Kraftakt sein.
Sie braucht Orientierung und einen nächsten machbaren Schritt.
Frage zum Schluss:
Welche Erfahrung machst du gerade mit deiner Akquise?
Neue Kunden entstehen nicht durch mehr Aktionismus.
Sie entstehen, wenn klar ist, wen du erreichen willst und warum.
Der Kundenkompass hilft dir, genau das zu sortieren. Du bringst Fokus in deine Akquise, triffst klarere Entscheidungen und kommst schneller ins Handeln – ohne dich zu verzetteln.
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Im Interview mit Kerstin Wemheuer gehen wir der Frage nach, wie du die Aufschieberitis leichter überwindest und wieder motiviert in deine Akquise & Verkaufsgespräche startest.

Hallo, ich bin Christina.
Ich arbeite mit Selbstständigen und Coaches, die Kunden gewinnen wollen klar, menschlich und ohne Verkaufsdruck. Bei mir bekommst du eine Sprache, die dein Kunde versteht, und eine Strategie, die zu dir passt. Aus Erfahrung, nicht aus dem Lehrbuch. Damit du verkaufen kannst, ohne dich zu verstellen und Ergebnisse bekommst, die in deinem Alltag wirklich ankommen.
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Foto: Beata Lange und Pexels.com


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