Warum viele Erstgespräche im Verkauf scheitern – und wie du es besser machst
Auch in Erstgesprächen läuft nicht immer alles rund.
Manchmal verlaufen sie ganz anders, als man sie sich wünscht.
So ging es auch einem meiner Kunden.
Er machte seine Akquisegespräche bisher eher nach Bauchgefühl:
Ruft mal hier an, schreibt dort einen Blogartikel, freut sich, wenn jemand anbeißt.
Klingt vertraut?
Dann lies unbedingt weiter.
Kundenansprache nach Bauchgefühl – warum das selten funktioniert
In letzter Zeit merkte er immer öfter, dass die Gespräche ins Leere liefen.
Er saß mit potenziellen Kunden im Call – und spürte:
Das passt nicht.
Der Kunde war nicht wirklich offen für seine Lösung.
Mein Kunde bietet Softwarelösungen für kleine Unternehmen an.
Vor Kurzem bekam er eine Anfrage – endlich jemand, der aktiv nach einer Lösung suchte.
Nach einem kurzen Telefonat machte er direkt ein Angebot:
Ein Tool, mit dem alle Kundendaten zentral erfasst werden können.
Klingt gut, oder?
Dachte er auch.
Doch der Kunde lehnte ab.
Begründung:
„Das bildet unsere Gesprächsnotizen nicht ab – und meine Mitarbeiter können damit gar nicht arbeiten.“
Ein klassischer Fall von:
Am Bedarf vorbei angeboten.
Kommt dir das bekannt vor?
Du hörst, wo beim Kunden der Schuh drückt.
Du denkst: „Ich hab was dafür!“
Machst ein Angebot – und bist sicher, der Auftrag ist schon so gut wie in der Tasche.
Und dann …
kommt beim Nachfassen die Ernüchterung:
„Passt leider nicht.“
Autsch.
Das passiert, wenn du zu früh in die Lösung gehst,
statt erst das Problem wirklich zu verstehen.
Wie du dein Erstgespräch führst, damit es zum Abschluss führt
Das Erfolgsrezept ist kein Geheimnis.
Es heißt: Fragen statt vorschneller Lösungen.
Hier ein paar Beispiele, die meinem Kunden geholfen hätten:
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Welche Daten möchten Sie erfassen – und warum?
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Wer soll Zugriff auf das System haben?
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Wie ausführlich soll jeder Gesprächsverlauf dokumentiert werden?
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Welche Prozesse sollen sich dadurch vereinfachen?
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Was wäre für Sie ein richtig gutes Ergebnis?
Solche Fragen zeigen:
Du bist interessiert, du verstehst den Kunden – und du denkst mit.
Das schafft Vertrauen.
Und erst dann macht ein Angebot Sinn.
Mein Ansatz: Verkaufen ohne Ratespiel
Ich arbeite mit meinen Kunden nicht an Verkaufstricks, sondern an Klarheit.
Denn wenn du weißt, wen du ansprichst, was dein Kunde wirklich braucht
und wie du das Gespräch führst –
dann brauchst du keine Skripte und keine Kaltakquise, die sich anfühlt wie Zähneziehen.
Ich zeige dir, wie du deine Erstgespräche so führst,
dass sie zu echten Ergebnissen führen –
für dich und für deine Kunden.
Ehrlich, klar, praxisnah.
Fazit: Gute Erstgespräche entstehen durch echtes Interesse
Wenn du dein Gespräch nutzt, um zu verstehen, nicht um zu verkaufen,
dann triffst du immer ins Schwarze.
Dein Kunde fühlt sich gesehen.
Er merkt, dass du seine Welt verstehst.
Und dann entsteht das, was im Verkauf unbezahlbar ist: Vertrauen.
In der aktuellen Episode hörst du, was du schon im Erstgespräch tun kannst, um deine Auftragswahrscheinlichkeit zu erhöhen!
Willst du lernen, wie du deine Erstgespräche gezielt führst – ohne am Bedarf vorbeizureden?
Dann lass uns sprechen.
Ich zeige dir, wie du mit Struktur und Herz verkaufst –
authentisch, ohne Druck und mit Ergebnissen, die bleiben.
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Hallo ich bin Christina und berate Unternehmen, Selbstständige und Dienstleister die mehr Kunden gewinnen und ihre Verkaufsabschlüsse vervielfachen wollen. Bei mir bekommst du Mindset & Strategie abgestimmt auf deine persönlichen Stärken und erstellst dein individuelles profitables Akquise & Marketing-System, mit dem du regelmäßig Kunden gewinnst und dich wohlfühlst.
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Mehr Artikel findest du auf meiner Webseite: https://www.akquise-plus.de/blog/
Foto: Beata Lange und Pixabay.com


Super Tipps! Das finde ich auch ganz wichtig, soviel wie möglich schon im Erstgespräch herauszufinden. Erstens damit das Angebot auch tatsächlich das abbildet, was der Kunde braucht. Und zweitens auch, um selbst jedes mal mehr über meine Zielgruppe herauszufinden. Mit den gewonnen Informationen kann man sehr viel machen.
Liebe Birgit,
danke für deinen Kommentar. Genau so ist es, das Erstgespräch bietet uns die Chance herauszufinden, ist unser Gesprächspartner ideal für uns und wollen wir mit ihm arbeiten? Eine Frage, die viel zu selten gestellt wird. Ich freue mich immer auf diese Erkundungsgespräche.
Danke, liebe Christina, dass du noch einmal an die Wirkung des Fragens und richtig Zuhören erinnert hast. Zu häufig ist man da schon mitten in seinem Film und überlegt fieberhaft, welches Angebot zu dem Kunden passen könnte und wundert sich dann, wenn es nicht passt. Also einfach richtig fragen und zuhören 😉
Liebe Kathrin,
danke für deinen Kommentar. Ja das kenne ich auch aus meinen eigenen Gesprächen Anfängen, wenn die eigene Begeisterung überwiegt und der Blick für den Gesprächspartner noch nicht geschärft ist. Was hilft, ist eine kleine Checkliste mit 3-5 W-Fragen dann bleibt das Gespräch auf Kurs.