Kundengespräche souverän führen: Warum weniger Reden mehr verkauft

Kundengespräche souverän führen klingt einfacher, als es oft ist. Es geht darum, die eigene Leistung klar auf den Punkt zu bringen, Interesse zu wecken und dabei ruhig und präsent zu bleiben.

Das ist viel auf einmal.

Kein Wunder also, dass viele Gespräche kippen. Nicht aus Unfähigkeit, eher aus Nervosität.

Wenn Kundengespräche zu Redeschwällen werden

Was ich häufig erlebe:
Menschen versuchen, möglichst viele Informationen in möglichst kurzer Zeit unterzubringen.

Es folgt ein Redeschwall.
Dazu Verkaufsargumente, Begründungen, Erklärungen, warum Produkt X genau jetzt passt.

Der Haken daran:
Der Gesprächspartner kommt innerlich kaum hinterher. Während noch verarbeitet wird, geht das Gespräch schon weiter.

Und etwas Entscheidendes bleibt auf der Strecke:
echtes Interesse am Gegenüber.

Warum Bedarf vor Argumenten kommt

Ein gutes Verkaufsgespräch lebt nicht von Informationsfülle. Es lebt von Verstehen.

Wünsche, Erwartungen und Bedürfnisse des Kunden sind keine Nebensache. Sie sind die Grundlage.

Wer früh vom Gas geht, gewinnt Übersicht.
Wer Fragen stellt, übernimmt Führung.

Ein Gespräch, das nur aus Erklären besteht, ist kein Dialog. Es ist ein Monolog mit Publikum.

Kundengespräche souverän führen heißt, Pausen zuzulassen

Sprechpausen wirken auf viele ungewohnt. Gerade dann, wenn Unsicherheit im Raum ist.

Stell dir vor, du wirst mit einem Redeschwall begrüßt.
Hörst du gern zu?
Bleibst du innerlich offen?

Pausen schaffen Raum.
Für Denken. Für Antworten. Für echte Reaktionen.

Der richtige Moment für Sprechpausen

Ein besonders wirkungsvoller Zeitpunkt für eine Pause ist nach einer Frage.

Stell die Frage.
Schau dein Gegenüber freundlich an.
Warte.

Auch wenn es kurz still wird.

Diese Stille arbeitet für dich. Sie lädt dein Gegenüber ein, sich zu zeigen.

 

Blickkontakt bringt Ruhe ins Verkaufsgespräch

Verbinde Sprechpausen bewusst mit Blickkontakt.
Das stärkt die Beziehung und verlangsamt automatisch dein eigenes Tempo.

Gleichzeitig bekommst du wertvolle Hinweise:

  • Kommt das Gesagte an

  • Entsteht Interesse

  • Gibt es Irritation

Pausen machen sichtbar, was sonst untergeht.

Warum Pausen Vertrauen aufbauen

Wer Pausen aushält, signalisiert Präsenz.
Wer zuhört, statt zu überreden, wirkt sicher.

Dein Gegenüber merkt, dass Raum da ist. Für Fragen. Für Zweifel. Für echtes Anliegen.

So entsteht Vertrauen.
Und Vertrauen verkauft.

Frage zum Schluss:
An welcher Stelle redest du im Kundengespräch noch, obwohl eine Pause mehr Wirkung hätte?

Gute Gespräche entstehen nicht durch mehr Argumente.
Sie entstehen durch Klarheit, Pausen und die richtigen Fragen.

Diese Checkliste unterstützt dich dabei, genau das im Gespräch umzusetzen.
👉 Zur Checkliste:

 

 

Welche Erfahrungen machst du in deinen Verkaufsgesprächen?

Ich freue mich, wenn du deine Erfahrungen in den Kommentaren mit mir teilst!

Mehr von Gerlinde Lamprecht findest zu hier: http://www.dr-gerlinde-lamprecht.de/

 

 

 

Christina Bodendieck Akquise und Verkaufsmentorin

Hallo, ich bin Christina.
Ich arbeite mit Selbstständigen und Coaches, die Kunden gewinnen wollen klar, menschlich und ohne Verkaufsdruck. Bei mir bekommst du eine Sprache, die dein Kunde versteht, und eine Strategie, die zu dir passt. Aus Erfahrung, nicht aus dem Lehrbuch. Damit du verkaufen kannst, ohne dich zu verstellen und Ergebnisse bekommst, die in deinem Alltag wirklich ankommen.

 

 

 

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Foto: Beata Lange und Pexels.com