Wenn dein Preis sitzt, bevor du ihn sagst
Neulich im Erstgespräch. Thema: Preisgespräch.
Eine Coachin sagte mir: „Ich hab meinen Preis. Ich kann ihn erklären. Aber ich kann ihn nicht HALTEN im Gespräch.“
Das ist wie beim Einparken: Du weißt theoretisch, wie’s geht. Aber sobald jemand hinter dir hupt, wird’s schon sportlich.
Nur, dass im Preisgespräch niemand hupt – sondern vergleicht. Und zwar sofort.
Der Vergleich ist nicht das Problem.
Unklarheit darüber, wofür diese Zahl steht, ist es.
Warum Kunden im Coaching am Preis hängenbleiben
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Weil sie nicht vergleichen, um dich abzulehnen → sondern um Sicherheit zu suchen
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Weil Coaching-Nutzen oft nett klingt → statt spürbar greifbar
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Weil Coaches Leistungen erklären → statt Ergebnisse sichtbar machen
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Und weil Einwände gefürchtet werden → nicht genutzt
Wenn dein Kunde nicht sehen kann, was nach der Zusammenarbeit anders ist, bleibt nur die Frage:
„Wie teuer ist das im Vergleich zu anderen?“
Dabei kaufen Menschen keine Stunden.
Sie kaufen das Danach, das sie alleine nicht hinbekommen.
Was im Preisgespräch wirklich entscheidet
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Versteht dein Gegenüber, was er danach hat?
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Glaubt er, dass diese Veränderung mit dir realistisch ist?
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Fühlt sich dein Preis wie eine logische Konsequenz an, nicht wie eine Verteidigungsrede?
Wenn du das im Satz davor schaffst, dann ist der Preis nicht mehr die Wand – sondern die Tür.
Ergebnis schlägt Zahl: 2 Preis-Sätze, die tragen
Statt:
„Unser Teamtraining kostet 3.000 € pro Tag.“
Sag lieber so:
„3.000 € – für ein Training, nach dem euer Team ab Montag schneller entscheidet, ehrlicher kommuniziert und weniger im Abstimmungs-Loop hängt. Mehr Umsetzung. Weniger Reibung.“
Oder, wenn du 1:1 im Kopf-Film deines Kunden landen willst:
„3.000 € – weil ihr euch danach Zeit spart, Klarheit gewinnt und ein Team habt, das nicht nur mitmacht, sondern umsetzt. Das ist der Return, um den’s hier geht.“
Merkst du den Unterschied?
Du setzt den Preis nicht durch – du setzt das Ergebnis davor durch. Die Zahl folgt dann einfach nur der Logik.
Deine Mini-Vorbereitung fürs nächste Coaching Preisgespräch
Mach’s kurz, mach’s echt:
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Was ist das wichtigste Ergebnis, das dein Kunde haben will?
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Was ist sein größter Frust, wenn er’s nicht erreicht?
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Was ändert sich ab Montag konkret in seinem Alltag?
Schreib dir 1 Satz. Nutz ihn.
Im Gespräch. In der DM. Am Telefon.
Das ist dein Pre-Sale-Geländer, an dem du dich festhältst – und dein Kunde sich orientiert.
Im Podcast hörst du:
- Wie du gute Voraussetzungen schaffst, deine Leistung zu verkaufen
- Wie du dein Mindset für deinen Preis stärkst
- Wie du deinen Preis sicher transportierst
Dein Preis ist nicht „zu hoch“.
Er war nur noch nicht übersetzt in das, was dein Kunde wirklich kauft:
sein Danach, sein Return, sein neuer Zustand.
Im Coaching Preisgespräch musst du die Zahl nicht retten – du musst das Ergebnis davor sichtbar machen.
Der Preis folgt dann einfach der Klarheit wie die Rechnung dem Restaurantbesuch.
Du willst deine Preise erhöhen, ohne Kunden zu verlieren? Schau dir das hier an:

Hallo, ich bin Christina.
Ich arbeite mit Selbstständigen und Coaches, die Kunden gewinnen wollen klar, menschlich und ohne Verkaufsdruck. Bei mir bekommst du eine Sprache, die dein Kunde versteht, und eine Strategie, die zu dir passt. Aus Erfahrung, nicht aus dem Lehrbuch. Damit du verkaufen kannst, ohne dich zu verstellen und Ergebnisse bekommst, die in deinem Alltag wirklich ankommen.
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Mehr Artikel findest du auf meiner Webseite: https://www.akquise-plus.de/blog/
Foto: Beata Lange und Pixabay.com


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