Angst vor dem Verkaufen: Warum Können allein nicht reicht

Verkaufen fällt dir schwer, obwohl du weißt, was du kannst?
Du bist selbstständig, liebst deine Arbeit, und sobald es ums Verkaufen geht, ziehst du dich zurück?

Damit bist du nicht allein.

Viele Coaches, Beraterinnen und Solounternehmerinnen kämpfen mit der Angst vor dem Verkaufen – oft, ohne sie klar zu benennen. Sie zeigt sich leise, wirkt vernünftig und bremst genau dort, wo Sichtbarkeit nötig wäre.

In diesem Artikel geht es darum, warum diese Angst so wirksam ist, wie sie sich tarnt und wie Verkaufen sich wieder stimmig anfühlen kann.

Du bist nicht das Problem – die Angst übernimmt das Steuer

Du bist gut in dem, was du tust. Deine Arbeit hilft Menschen. Und trotzdem zögerst du, wenn es um Verkaufsgespräche geht.

Dann lass uns eines klarstellen: Das hat nichts mit fehlender Kompetenz zu tun.

Du bist nicht zu schüchtern. Nicht unerfahren. Nicht „noch nicht so weit“.

Was dich zurückhält, ist Angst. Und die ist sehr geschickt darin, sich zu verstecken.

Wie Angst sich als Vernunft tarnt

Ich höre immer wieder Sätze wie:

  • Ich will nicht aufdringlich wirken

  • Ich muss mein Angebot noch klarer formulieren

  • Wenn sie mich wirklich wollen, melden sie sich von selbst

Das klingt überlegt. Ist es meist nicht. Oft ist es Selbstschutz.

Die Angst zieht sich ein logisches Gewand an und nennt sich Planung, Feinschliff oder Zurückhaltung. So bleibt alles beim Alten, ohne dass es sich wie Vermeidung anfühlt.

1.Aha-Erkenntnis:
Angst nennt sich selten Angst. Sie nennt sich Perfektion.

Was wirklich unter der Verkaufsangst liegt

Unter den rational klingenden Gründen liegen oft sehr klare Gedanken:

  • Was, wenn sie Nein sagen

  • Was, wenn mein Preis zu hoch ist

  • Was, wenn ich unsicher wirke

  • Was, wenn ich nicht gut genug bin

Diese Gedanken sind nicht angenehm.
Sie sind menschlich.

Verkaufen bedeutet, sichtbar zu werden. Und Sichtbarkeit macht verletzlich. Genau deshalb wird sie vermieden.

2.Aha-Erkenntnis:
Verkaufen ist kein Technikthema. Es ist ein Selbstwertthema.

Warum mehr Strategie das Problem oft verschärft

Viele kommen mit dem Satz:
Ich habe schon alles probiert – Pitch, Preisstruktur, Elevator-Speech.

Kein Wunder, dass es sich nicht stimmig anfühlt.

Denn:

  • Augen zu und durch erzeugt inneren Widerstand

  • Mehr Strategie erhöht den Druck

  • Sich zu verstellen kostet Glaubwürdigkeit

Solange die Angst im Hintergrund mitläuft, wird jede Technik zur Belastung.

Zwei Dinge sind jetzt klar:

  • Angst tarnt sich als Logik

  • Und sie hat weniger mit Verkaufen zu tun, als mit deiner inneren Sicherheit

Erst wenn das ernst genommen wird, kann Verkaufen wieder ruhig werden.

Aber das dritte Aha-Erlebnis, das, was wirklich den Knoten löst – das teile ich mit dir im Podcast.

🎙️ In dieser Episode zeige ich dir, wie sich Verkaufsangst oft in kleinen Gedanken versteckt – und was du stattdessen brauchst, um auf DEINE Art zu verkaufen.
Ohne Maske. Ohne Druck. Und ohne Gefühl von „Ich muss mich verbiegen“.

Du bekommst:

  • klare Worte statt Verkaufsphrasen
  • und ein drittes Aha-Erlebnis, das dir zeigt: Du musst dich nicht ändern – nur deinen Weg finden.

🎧 Hör direkt rein:

 

Frage zum Schluss:
An welcher Stelle wirkt dein Zögern gerade noch vernünftig, obwohl es dich eigentlich bremst?

 

Und jetzt?

Wenn du dich hier wiedererkennst – tief durchatmen.
Du bist nicht allein.
Und du musst das nicht alleine lösen.

Wenn du dir wünschst, dass sich Verkaufen endlich echt und leicht anfühlt – dann schau dir das hier an:

Hier findest du alle Infos: