Erfolg ohne Perfektionismus: Warum Anpassen mich nicht weitergebracht hat
Als ich vor über 22 Jahren in meine Selbstständigkeit gestartet bin, war da diese Stimme im Kopf, die mir einredete, dass ich alles perfekt machen muss und dass Erfolg nur dann möglich ist, wenn ich es genauso mache wie die anderen.
Alle hatten ihre To-do-Listen, ihre Pläne und ihre Strategien, und währenddessen stand ich da und dachte:
Okay, dann muss ich das wohl auch so machen.
Heute weiß ich: Genau dieser Gedanke hat mich ausgebremst.
Perfektionismus blockiert mehr, als er nützt
Dieser Anspruch, alles richtig zu machen, hat mich lange festgehalten, weil ich glaubte, erst dann starten zu dürfen, wenn alles durchdacht ist. Währenddessen haben andere ihre Ideen längst umgesetzt, obwohl auch bei ihnen nicht alles klar war.
Ich habe geplant und optimiert, aber bin kaum ins Tun gekommen.
Ich habe Energie verloren, und gleichzeitig ist mir die Freude an meiner Arbeit abhandengekommen.
Das Bittere daran war, dass ich trotzdem nie zufrieden war, weil mein Blick immer an dem hing, was noch nicht stimmte, statt an dem, was bereits entstanden war.
Perfektionismus hat mich nicht besser gemacht, sondern kleiner gehalten.
Erfolg entsteht nicht durch Anpassung
Der Wendepunkt kam, als ich aufgehört habe, mich ständig zu vergleichen, und mir erlaubt habe, meinen eigenen Maßstab ernst zu nehmen.
Ich musste nicht sein wie andere, weil mein Weg ein anderer war.
Ich musste mir erlauben, sichtbar zu werden, auch wenn noch nicht alles rund war.
Ich habe aufgehört, auf den perfekten Moment zu warten, und habe losgelegt, obwohl noch Fragen offen waren. Dadurch kam Bewegung ins Business.
Nicht der Plan hat den Unterschied gemacht, sondern die Entscheidung.
Erfolg muss sich nicht hart anfühlen
Ein weiterer Gedanke, der mich lange begleitet hat, war die Annahme, dass Erfolg anstrengend sein muss und nur zählt, wenn er schwer ist.
Heute sehe ich das anders, weil ich gemerkt habe, dass dauerhafte Erschöpfung kein Beweis für Engagement ist.
Wenn sich dein Business ständig wie ein Kampf anfühlt, dann stimmt etwas nicht, auch wenn es nach außen erfolgreich aussieht.
Ich habe begonnen, genauer hinzuschauen:
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was mir Energie gibt und was sie mir nimmt
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was sich stimmig anfühlt und was mich innerlich leer macht
-
wo ich präsent bin und wo ich mich verliere
So wurde mein Weg klarer, weil ich mir erlaubt habe, mehr zu sein als nur Unternehmerin.
Raum schafft Klarheit
Ich bin mehr als mein Business, und genau diese Erkenntnis hat vieles verändert.
Pausen, klare Zeiten und Dinge außerhalb der Arbeit gehören heute selbstverständlich dazu, weil sie mich fokussierter machen und nicht ausbremsen.
Seitdem arbeite ich konzentrierter, und gleichzeitig mit mehr Freude.
Ein grober Plan reicht
Früher dachte ich, dass ich einen perfekten Plan brauche, bevor ich loslegen darf.
Heute weiß ich, dass dieser perfekte Plan oft nur ein gut getarnter Aufschub ist.
Ein grobes Konzept reicht, weil der Rest unterwegs entsteht.
Die Schritte, die mich wirklich weitergebracht haben, waren selten perfekt vorbereitet, sondern machbar und ehrlich.
Dein Weg zählt, nicht das Rezept
Was mir heute klar ist:
Erfolg hat kein Standardrezept, weil jeder Weg anders aussieht.
Dein Tempo und dein Stil.
Deine Entscheidungen und deine Grenzen.
Das ist kein Risiko, sondern die Grundlage für ein Business, das dich stärkt.
Frage zum Schluss:
An welcher Stelle hält dich dein Anspruch auf Perfektion gerade noch davon ab, loszugehen?
Erfolg hat kein Standardrezept.
Hör rein und erfahre, was mir geholfen hat, den eigenen Weg zum Erfolg zu finden:
Lass das „perfekte“ Business los – mach DEINS draus!
Erfolg entsteht, wenn du auf dich selbst und deine Stärken setzt, statt dich an andere anzupassen.
Bereit für deinen Weg?
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