So überzeugst du in 30 Sekunden – dein Elevator Pitch, der im Kopf bleibt
Kennst du das Gefühl, wenn du auf einem Netzwerktreffen stehst und plötzlich alle Blicke auf dich gerichtet sind – und du in wenigen Sekunden sagen sollst, was du machst? Genau da entscheidet sich, ob dein Gegenüber aufmerksam bleibt oder innerlich abschaltet.
In diesem Beitrag erfährst du, wie du deinen Elevator Pitch so gestaltest, dass er wirklich hängen bleibt – klar, sympathisch und mit echtem Nutzen für dein Gegenüber.
Ich zeige dir 5 einfache Schritte und einen praktischen Tipp, mit dem du deinen Pitch sofort verbessern kannst – ohne auswendig zu lernen oder dich zu verstellen.
Warum dein Elevator Pitch so wichtig ist
Dein Elevator Pitch ist wie deine mündliche Visitenkarte – kurz, prägnant und im besten Fall so spannend, dass dein Gegenüber mehr wissen will. Du hast nur wenige Sekunden Zeit, um Interesse zu wecken.
Umso wichtiger ist, dass du deine Botschaft auf den Punkt bringst – emotional, ehrlich und klar.
Ich erinnere mich an ein Erlebnis aus meiner Anfangszeit:
Acht Personen stellten sich vor – alle klangen gleich. Dann stand ein Texter auf und sagte:
„Ich schreibe Texte, damit Sie Ihre Produkte besser verkaufen.“
Ein Satz. Einfach. Klar. Mit Nutzen.
Und er ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.
1. Antworte auf die drei wichtigsten Fragen
-
Wer bist du?
-
Was tust du?
-
Wie profitiert dein Kunde davon?
Dein Gegenüber interessiert sich weniger für was du tust, sondern dafür, was es ihm bringt.
2. Kenne dein Gegenüber
Passe deine Sprache an die Situation an:
-
Auf einem Netzwerktreffen darf es locker und persönlich klingen.
-
Im Kundengespräch darf es klarer und zielgerichteter sein.
Die Botschaft bleibt dieselbe – du verpackst sie nur anders.
3. Sprich natürlich – nicht perfekt
Kein Fachchinesisch. Keine gestelzten Formulierungen.
Sprich so, wie du auch mit Freunden sprichst.
Das schafft Nähe, Vertrauen – und macht dich echt.
4. Nutze bildhafte Sprache
Worte, die Bilder erzeugen, bleiben hängen.
Verwende Redewendungen, die dein Gegenüber sofort verstehen kann, z. B.:
-
den Stein ins Rollen bringen
-
kurz vor dem Durchbruch stehen
-
Licht ins Dunkel bringen
-
die Katze aus dem Sack lassen
So werden deine Aussagen lebendig und bleiben im Gedächtnis.
5. Weg vom Produkt – hin zum Nutzen
Rede nicht über deine Methoden oder Tools, sondern über die Wirkung für deine Kunden.
Nicht: „Ich bin Texterin.“
Sondern: „Ich schreibe Texte, die verkaufen – weil sich deine Zielgruppe endlich gesehen und verstanden fühlt und denkt: Genau das brauche ich!“
Das ist der Unterschied zwischen beschreiben und begeistern.

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Praktischer Tipp
Erstelle drei Versionen deines Elevator Pitch:
-
Kurz (20 Sekunden): Für spontane Begegnungen
-
Standard (30–60 Sekunden): Für Netzwerktreffen
-
Lang (90 Sekunden): Für tiefere Gespräche oder Messen
Nimm dich beim Üben auf Video auf – so erkennst du sofort, welche Formulierungen natürlich wirken und welche noch haken.
Welche Erfahrungen hast du mit deinem Elevator Pitch gemacht?
Teile sie gern in den Kommentaren – ich bin gespannt auf deine Geschichten und Ideen!
Hier kannst du dir den kostenfreien Kurs: Perfekt Pitch herunterladen:
Mehr Artikel findest du auf meiner Webseite: https://www.akquise-plus.de/blog/
Foto: Beata Lange und Pexels.com




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