Blogartikel schreiben lernen: Wie du ins Schreiben kommst, ohne dich zu verbiegen

Ich wollte so gern einen Blogartikel schreiben. Wenn nur dieser Text nicht gewesen wäre.

Als ich mich vor rund fünf Jahren ernsthaft mit dem Blogschreiben beschäftigt habe, ging erstmal nichts. Ideen waren da. Worte auch. Trotzdem blieb der Bildschirm leer.

Nicht, weil mir nichts eingefallen ist. Der Druck kam woanders her.

Ich wollte einen Text schreiben, den andere verstehen. Einen, der nach mir klingt. Einen, der wirklich sagt, was ich meine. Und einen, der meine Zielgruppe erreicht.

Ganz schön viel auf einmal.

Blogartikel schreiben lernen heißt oft, alte Regeln zu verlernen

Aus der Schule hatte ich noch fest im Kopf:
Ein Text muss beim ersten Versuch sitzen. Klar gegliedert, fehlerfrei, bitte schön rund.

Also habe ich mich hingesetzt und versucht zu schreiben.

Das Ergebnis: Frust.
Ich habe mich ständig erklärt, jeden Satz doppelt gedreht, alles kontrolliert. Der Text fühlte sich steif an. Wie eine Sprache, die ich zwar beherrsche, aber nie freiwillig sprechen würde.

Mit mir hatte das wenig zu tun.

Praxisbeispiel 1: Vom gesprochenen Wort zum Blogartikel

Ich nehme mein Handy, drücke auf Aufnahme und erkläre mir selbst das Thema.
Fünf bis zehn Minuten reichen oft.

Danach:

  • Aufnahme anhören

  • Sätze markieren, die sich nach mir anhören

  • Überflüssiges streichen

  • Struktur ergänzen

Der Text lebt schon, bevor ich ihn anfasse.

Texte schreiben ohne Blockade: Was wirklich hilft

Wenn Schreiben sich schwer anfühlt, liegt es oft an zu hohen Erwartungen. Diese Punkte helfen dir, wieder in Bewegung zu kommen:

• Plane dir bewusst Zeit ein und schaffe Ruhe. Dein Schreibtisch, der Garten oder ein Café reichen völlig.
• Erwarte keinen perfekten Text. Du schreibst keinen Roman.
• Schreib los, sobald ein Gedanke da ist. Punkt und Komma sind später dran.
• Hol dir Inspiration, schau dir andere Texte an und geh dann deinen eigenen Weg.
• Schreib für eine konkrete Person. Stell dir vor, du erklärst ihr etwas.
• Bleib dran. Regelmäßige Schreibzeiten nehmen dem Schreiben den Schrecken.

Praxisbeispiel 2: Schreiben für eine echte Person

Ich stelle mir beim Schreiben eine konkrete Kundin vor.
Was würde ich ihr erzählen, wenn wir uns gegenübersitzen würden?

Plötzlich wird der Text klarer. Und ehrlicher.

Blogartikel schreiben lernen heißt, sich zu erlauben, unperfekt zu starten

Schreiben fühlt sich leichter an, wenn es wieder näher an dein Sprechen rückt.
Nicht geschniegelt. Nicht geschniegelt-klug. Einfach echt.

Die Struktur kommt. Der Feinschliff auch. Der Anfang braucht Bewegung.

Frage zum Schluss:
Was hält dich aktuell davon ab, einen Blogartikel zu schreiben?

Wenn du merkst, dass du viel kannst, es aber schwer greifen kannst:
„Back to you“ hilft dir, deine eigene Stärke klarer zu sehen – ohne dich neu erfinden zu müssen.


👉 Hier findest du den Leitfaden:

 

 

 

Für das heutige Experteninterview habe ich mir Eva Laspas eingeladen. Sie ist Profi in Sachen Text  und gibt heute im Interview Praxistipps, die du sofort umsetzen kannst.

 

 

Hier findest du alles über meine Interview-Partnerin: Eva Laspas

 

 

 

 

Christina Bodendieck Akquise und Verkaufsmentorin

Hallo, ich bin Christina.
Ich arbeite mit Selbstständigen und Coaches, die Kunden gewinnen wollen klar, menschlich und ohne Verkaufsdruck. Bei mir bekommst du eine Sprache, die dein Kunde versteht, und eine Strategie, die zu dir passt. Aus Erfahrung, nicht aus dem Lehrbuch. Damit du verkaufen kannst, ohne dich zu verstellen und Ergebnisse bekommst, die in deinem Alltag wirklich ankommen.

 

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