Welcher Akquise-Typ bist du?
Es gibt drei Akquise-Typen: den direkten Typ, der über Gespräche gewinnt, den sichtbaren Typ, der über Content anzieht, und den leisen Typ, der über Empfehlungen und Qualität wirkt. Fühlt sich Akquise für dich schwer an, liegt das meist daran, dass du eine Methode nutzt, die zu einem anderen Typ gehört. Erkenne deinen Typ, und dein natürlicher erster Schritt wird sofort sichtbar.
Du hast die Methoden probiert, die alle empfehlen. Täglich posten. Kalt anrufen. Auf jedes Netzwerktreffen gehen. Bei manchen funktioniert das großartig. Bei dir fühlt es sich an wie gegen den Strom schwimmen, und am Abend bist du leer.
Das ist keine Frage von Disziplin. Du zwingst dir eine Methode auf, die nicht zu dir gehört. Denn Akquise hat einen Typ, und deiner ist vielleicht ein ganz anderer als der, den du gerade kopierst.
Warum dein Typ mehr entscheidet als die Methode
Die meisten übernehmen die Akquise-Methode von jemandem, der damit Erfolg hat. Das Problem: Was bei einer lauten, kontaktfreudigen Person mühelos wirkt, kostet eine ruhige, gründliche Person enorm Kraft. Umgekehrt genauso.
Deine Persönlichkeit ist keine Hürde, die du überwinden musst. Sie ist deine Abkürzung. Sobald du weißt, welcher Typ du bist, hörst du auf zu kämpfen und fängst an, deine Stärke zu nutzen.
Die drei Akquise-Typen
Typ 1: Der direkte Typ
Du erkennst dich hier, wenn: du lieber sprichst als schreibst, ein gutes Gespräch dir Energie gibt und du im Dialog überzeugst, nicht auf Papier.
Deine Stärke: Bei dir entstehen Nähe und Vertrauen schnell. Menschen merken im Gespräch sofort, dass du es ehrlich meinst.
Dein natürlicher erster Schritt: Sprich Menschen direkt an, per Sprachnachricht, im Zoom, am Telefon oder indem du gezielt um eine Empfehlung bittest. Verschwende keine Wochen mit Content, der dir schwerfällt.
Deine Falle: Dich zum Dauer-Posten zu zwingen, weil man das angeblich so macht. Das raubt dir Zeit, die im Gespräch tausendmal mehr bringt.
Typ 2: Der sichtbare Typ
Du erkennst dich hier, wenn: du in Geschichten denkst, dir das Schreiben oder Sprechen vor Publikum leichtfällt und du es magst, wenn Menschen sich schon verstanden fühlen, bevor ihr das erste Mal sprecht.
Deine Stärke: Du baust Vertrauen in die Breite auf. Deine Inhalte arbeiten für dich, auch wenn du gerade schläfst.
Dein natürlicher erster Schritt: Wähl einen Kanal, auf dem dein Wunschkunde unterwegs ist, und zeig dort regelmäßig, wofür du stehst.
Deine Falle: Dich hinter dem Content zu verstecken und nie zum Gespräch oder zum Angebot zu kommen. Sichtbarkeit allein zahlt keine Rechnung.
Typ 3: Der leise Typ
Du erkennst dich hier, wenn: Sichtbarkeit dich Kraft kostet, du lieber gründlich arbeitest und deine besten Kunden bisher über Empfehlungen kamen.
Deine Stärke: Deine Arbeit spricht für sich. Zufriedene Kunden tragen dich weiter, ganz ohne laute Bühne.
Dein natürlicher erster Schritt: Stoß Empfehlungen aktiv an, schärf deine Website-Texte und deine Prozesse, und nutz kleine Formate, die sich wie Begegnungen anfühlen statt wie Akquise.
Deine Falle: Darauf zu warten, dass Kunden von allein kommen, ohne je aktiv um eine Empfehlung zu bitten.
So findest du deinen Typ heraus
Beantworte für dich ehrlich:
- Wobei tanke ich Energie, im Gespräch, beim Erzählen vor Publikum oder in konzentrierter Einzelarbeit?
- Wo habe ich schon Kunden gewonnen, ohne dass es sich nach Arbeit anfühlte?
- Was vermeide ich immer wieder, egal wie oft ich es mir vornehme?
Meist erkennst du dich in einem Typ am stärksten wieder. Genau dort liegt dein Weg.
Häufige Fragen
Welche Akquise-Typen gibt es? Drei: der direkte Typ (über Gespräche), der sichtbare Typ (über Content) und der leise Typ (über Empfehlungen und Qualität). Jeder gewinnt Kunden, nur auf unterschiedlichem Weg.
Wie finde ich heraus, welcher Akquise-Typ ich bin? Schau, wobei du Energie tankst und wo du schon mühelos Kunden gewonnen hast. Dort liegt dein Typ.
Kann ich mehrere Akquise-Typen sein? Oft hast du einen Haupttyp und einen zweiten, der ihn ergänzt. Fang bei deinem Haupttyp an, der trägt dich am weitesten.
Was mache ich, wenn mein Typ nicht zu Social Media passt? Dann brauchst du kein Social Media. Der direkte und der leise Typ gewinnen genauso über Gespräche, Empfehlungen und gute Prozesse.
Dein nächster Schritt
Du weißt jetzt, in welche Richtung dein Typ zeigt. Wo du bei dir konkret ansetzt, findest du in wenigen Minuten heraus.
Deinen Typ kennst du jetzt. Wie du daraus deinen ganzen Weg zur Kundengewinnung aufbaust, vom Ziel bis zur passenden Strategie, liest du im Artikel Kundengewinnung für Coaches.

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