Strategie arbeitet nicht am Symptom – und du suchst oft am falschen Punkt
Strategie arbeitet nicht am Symptom. Viele meiner Kund:innen kommen mit einem klaren Anliegen: Der Verkauf stockt, Entscheidungen ziehen sich, etwas fühlt sich zäh an. Das sichtbare Problem ist schnell benannt und wirkt eindeutig. Genau dort wird angesetzt. Und trotzdem bleibt Bewegung aus.
Dann nehmen wir uns Zeit.
Wir schauen genauer hin.
Und relativ schnell wird klar:
Das Thema steht nicht allein.
Warum der Ansatzpunkt oft woanders liegt
Was zuerst auftaucht, ist selten der Anfang. Der Verkauf hakt, Texte greifen nicht, Maßnahmen fühlen sich schwer an. Das ist real. Es erklärt nur nicht, warum trotz Einsatz nichts leichter wird.
Ich habe über Jahre erlebt, wie viel Energie genau hier investiert wird. Gespräche werden optimiert, Texte angepasst, Prozesse nachgeschärft. Alles mit ernsthaftem Willen, etwas zu verändern. Strategie arbeitet nicht am Symptom, auch wenn genau dort der Druck spürbar ist. Der eigentliche Ansatzpunkt liegt meist davor.
Strategische Ausrichtung klären, statt Symptome zu bearbeiten
In der Praxis hängen mehrere Ebenen enger zusammen, als es im Alltag wirkt. Ein Angebot, das nicht klar greifbar ist, zieht Gespräche in die Länge. Worte, die nicht sauber sitzen, machen Entscheidungen schwer. Innere Unklarheit sorgt dafür, dass selbst einfache Schritte viel Kraft kosten.
Typische Bereiche, die dabei ineinandergreifen:
• Angebot und Einordnung
• Sprache nach außen
• innere Ausrichtung
• zeitliche Prioritäten
• Entscheidungsprozesse der Kund:innen
• der eigene nächste Schritt
Wenn einer dieser Punkte wackelt, fühlt sich vieles mühsam an. Nicht, weil zu wenig getan wird, sondern weil an der falschen Stelle gearbeitet wird.
Praxisbeispiel: Wenn Verkauf nur das Symptom ist
In vielen Zusammenarbeiten taucht Verkauf als erstes Thema auf. Gespräche laufen, Interesse ist da, Entscheidungen bleiben aus. Auf den ersten Blick scheint klar, wo angesetzt werden muss.
Beim genaueren Hinsehen zeigt sich oft etwas anderes. Das Angebot lässt sich schwer erklären. Der Nutzen bleibt unscharf. Der richtige Moment für eine Entscheidung ist nicht erkennbar. Sobald diese Punkte sortiert sind, verändern sich Gespräche. Ruhiger. Verbindlicher. Nicht durch mehr Argumente, sondern durch bessere Einordnung.
Mir geht es nicht um große Modelle oder langfristige Pläne. Ich arbeite mit Abstand. Raus aus der Detailarbeit, rein in die Übersicht. Nicht, um alles neu zu denken, sondern um zu erkennen, was gerade wirklich blockiert.
Dieser Abstand sortiert. Nicht alles. Genau das, was dran ist. Er nimmt Tempo raus und macht den nächsten Schritt sichtbar. Nicht perfekt. Machbar.
Strategie arbeitet nicht am Symptom – sie entwickelt sich im Gehen
Strategische Arbeit passiert nicht auf Knopfdruck. Sie entwickelt sich Schritt für Schritt, passend zur Situation und zum Menschen dahinter. Strategie arbeitet nicht am Symptom, sondern dort, wo Zusammenhänge verstanden und Entscheidungen leichter werden.
Wenn sich etwas festgefahren anfühlt, lohnt sich dieser Blickwechsel. Nicht schneller. Genauer.
Im Podcast gehe ich auf dieses Thema ausführlicher ein – mit mehr Raum für Beispiele und Einordnung aus der Praxis.
Wenn du beim Lesen gemerkt hast, dass dich das gerade betrifft, habe ich dafür etwas vorbereitet.
Einen kurzen Symptom-Check.
Kein Test, kein Tool, kein Versprechen.
Eine Seite, die dir hilft, einen Schritt Abstand zu nehmen und einzuordnen, wo du gerade ansetzt – und wo eigentlich entschieden wird, klick hier und starte sofort:


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