Warum ich einen Podcast gestartet habe – und warum der Grund so banal ist

Du postest. Du bist auf LinkedIn. Du erklärst, was du machst. Und trotzdem zögern Kunden.

Meistens liegt es nicht am Marketing. Es liegt am Angebot.

„akquise-to-go“ ist mein Podcast über Kundengewinnung und Verkauf für Coaches und Soloselbstständige – und er ist aus dem banalsten Grund entstanden, den du dir vorstellen kannst.

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade: „Darum liebe ich meinen Podcast von Barbara & Dagmar und ihrem Micro Audio Symposium.

 

Warum die meisten Coaches das falsche Problem lösen

Viele Coaches und Selbstständige, die zu mir kommen, haben dasselbe Muster: Sie investieren in Sichtbarkeit, in Content, in Reichweite – und fragen sich trotzdem, warum aus Gesprächen keine Kunden werden.

Die Antwort, die ich nach 24 Jahren in der Akquise immer wieder gebe: Das Problem liegt selten im Marketing. Es liegt im Angebot.

Nicht weil das Angebot schlecht ist. Sondern weil es unklar ist. Zu breit. Zu abstrakt. Zu sehr aus der eigenen Perspektive erklärt, statt aus der des Kunden.

Genau dafür habe ich „akquise-to-go“ gestartet – einen Podcast über Angebotsklarheit,Kundengewinnung und Verkauf für Coaches, Consultants und Soloselbstständige.

Der eigentliche Grund – und er ist wirklich banal

Ich schreibe nicht gern.

Das ist die ganze Geschichte.

Okay, nicht ganz. Aber fast.

Jahrelang war Schreiben für mich wie eine Fremdsprache. Nicht weil ich keine Gedanken hatte. Sondern weil ich jeden Satz erst in meine Sprache übersetzen musste, bevor er auf dem Bildschirm landete. Das kostete Zeit. Es kostete Energie. Und meistens klang das Ergebnis trotzdem nicht nach mir.

Sprechen hingegen – das geht einfach.

Kein Übersetzen. Kein Suchen. Der Gedanke kommt, die Sprache kommt mit.

Von daher war der Schritt zum Podcast keine große strategische Entscheidung. Kein Masterplan. Kein „Ich baue jetzt Reichweite über Audio auf.“

Ich habe einfach gesagt: Wenn ich eh rede, kann ich auch aufnehmen.

Was einen guten Akquise-Podcast für Coaches ausmacht

Wenn ich eine Episode aufnehme, erzähle ich.

Nicht erkläre. Nicht lehre. Erzähle.

Was ich gerade erlebe. Was eine Kundin letzte Woche gesagt hat, das mich noch tagelang beschäftigt hat. Welches Muster mir wieder begegnet ist – und das mich jedes Mal aufs Neue berührt, weil ich weiß:

Da steckt jemand fest, der eigentlich so viel zu geben hat.

Du bist damit nicht allein. Das höre ich jeden Tag.

Im Podcast kann ich meinen Gedanken freien Lauf lassen. Ich kann eine Beobachtung machen, ihr nachgehen, sie von allen Seiten drehen – ohne dass ich vorher weiß, wo ich lande. Das fühlt sich lebendig an. Und genau das hören die Menschen.

Kein Format, das ich kenne, erlaubt das so.

Was du als Coach konkret aus dem Podcast mitnimmst

Du hörst keine Ratgeberepisoden im Stil von „Fünf Tipps für mehr Kunden“.

Na gut. Manchmal schon. Aber dann mit echten Beispielen aus der Praxis – nicht mit Tipps, die gut klingen und sich in der Realität in Luft auflösen, sondern funktionieren.

Du hörst jemanden, der seit 24 Jahren in Akquise- und Verkaufsgesprächen sitzt – mit Coaches, Consultants, Soloselbstständigen – und benennt, was er sieht.

Das Muster, das du vielleicht schon ahnst, aber noch nicht in Worte gefasst hast. Die Situation, über die du mit niemandem redest, weil du denkst, dass nur du sie kennst. Das leise Gefühl, dass du dich im Marketing abarbeitest, obwohl das Problem woanders liegt.

Ich nenne die Dinge beim Namen. Ohne Beschönigung, ohne Druck.

Und das Feedback, das mich immer wieder am meisten berührt: „Ich dachte, ich wäre die Einzige damit.“

Du bist es nicht.

Das ist wahrscheinlich der wichtigste Satz, den der Podcast sagt – auch wenn er nie explizit vorkommt.

Warum Audio das unterschätzte Format für Kundengewinnung ist

Was als Bequemlichkeitslösung begann, wurde zu dem Format, das mir am nächsten ist.

Weil Audio dem echten Gespräch am nächsten kommt. Die Pause an der richtigen Stelle bleibt. Der Ton, der vermittelt: Ich meine das ernst. Die kleine Selbstironie, die in einem Artikel verloren gegangen wäre.

Menschen hören zu beim Laufen, beim Kochen, im Auto. Nicht im Arbeitsmodus. Offener. Und dann trifft ein Gedanke anders.

Das hätte ich nicht geplant. Aber es ist das, was „akquise-to-go“ zu dem macht, was es ist.

Was das mit deiner Selbstständigkeit zu tun hat

Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Du arbeitest dich an einem Format ab, das einfach nicht deins ist. Du steckst Energie rein und fragst dich am Ende: Warum fühlt sich das so falsch an?

Manchmal lautet die Antwort nicht: mehr üben.

Manchmal lautet sie: falsches Format.

Ich habe das erst spät gemerkt. Aber es hat alles verändert – nicht nur wie ich kommuniziere, sondern auch wie ich meine Kunden begleite. Denn wer sein eigenes Format gefunden hat, findet auch leichter den richtigen Weg, sein Angebot zu verkaufen.

Und das ist am Ende das, worum es bei Kundengewinnung wirklich geht: nicht lauter werden. Klarer werden.

Häufige Fragen zum Podcast akquise-to-go

Für wen ist der Podcast geeignet? Für Coaches, Berater und Soloselbstständige, die ihre Kundengewinnung verbessern wollen – ohne mehr Marketing zu betreiben, sondern mit einem klareren Angebot kontinuierlich Umsatz machen wollen.

Wie lang sind die Episoden? Kurz und auf den Punkt. „akquise-to-go“ ist für unterwegs gemacht – die meisten Episoden lassen sich in einer Kaffeepause hören.

Wo finde ich den Podcast? Überall, wo es Podcasts gibt – Spotify, Apple Podcasts, und auf hier kannst du ihn abonnieren: 

 

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