Der Jahresrückblick für Coaches scheitert selten an Zahlen.

Meist daran, dass wir uns selbst ausweichen.

Zwischen den Jahren greifen viele Coaches und Solounternehmer zuerst zu ihren Auswertungen. Umsatz, Buchungen, Reichweite, Launch-Ergebnisse. Alles liegt sauber vor uns, alles lässt sich erklären. Und trotzdem bleibt bei vielen dieses Gefühl, dass der Blick auf Zahlen das Jahr nur zur Hälfte abbildet.

Gerade im Coaching und in der Selbstständigkeit bist du kein neutraler Anbieter. Du bist Teil des Angebots. Deine Sprache, deine Präsenz, deine Art, Gespräche zu führen, prägen jede Entscheidung auf der anderen Seite. Genau das taucht in keiner Tabelle auf.

Ich schaue mir meine Zahlen an – und merke trotzdem, dass etwas fehlt

Natürlich schaue ich mir meine Zahlen an. Ich arbeite selbstständig, nicht zum Zeitvertreib. Ich weiß, was reingekommen ist und was nicht. Ich weiß, welche Formate gebucht wurden und welche Angebote liegen geblieben sind. Diese Klarheit ist wichtig.

Und trotzdem merke ich jedes Jahr aufs Neue: Zahlen erklären mir nicht, wie ich gearbeitet habe. Sie sagen nichts darüber, wie viel Druck ich mir gemacht habe. Sie zeigen nicht, wo ich ruhig war und wo ich angefangen habe zu argumentieren, zu erklären oder mich abzusichern. Sie sagen nichts darüber, ob ich in Gesprächen wirklich präsent war oder innerlich schon zwei Schritte weiter.

Gerade als Coach ist das entscheidend. Wenn du dein Jahr nur über Ergebnisse bewertest, übersiehst du die Ebene, auf der Verkauf tatsächlich stattfindet: im Kontakt.

Verkaufsgespräche erzählen mir mehr über mein Jahr als jede Auswertung

Nach einem Verkaufsgespräch weiß ich ziemlich genau, ob es gepasst hat. Nicht wegen eines Ja oder Nein am Ende, sondern wegen des Gefühls danach. War ich ruhig? Oder habe ich innerlich verhandelt? Habe ich eingeladen oder habe ich versucht, etwas möglichst gut klingen zu lassen?

Diese feinen Unterschiede sind leicht zu übergehen, vor allem wenn äußerlich alles „funktioniert“. Doch genau dort zeigt sich, ob du in deiner Spur unterwegs warst oder ob du Erwartungen erfüllen wolltest – deine eigenen oder die von außen.

Wenn ich auf mein Jahr zurückblicke, höre ich genau dort hin. Welche Gespräche haben mir Energie gegeben? Welche haben mich ausgelaugt, obwohl sie erfolgreich waren? Diese Antworten sind ehrlicher als jede Monatsübersicht.

Es gab Momente, da habe ich gemerkt: So will ich nicht arbeiten

Nicht alles, was nach außen gut aussieht, fühlt sich innen stimmig an. Ich erinnere mich an Gespräche, die sauber liefen, professionell, korrekt – und bei denen trotzdem ein leiser Widerstand geblieben ist. Kein großes Drama, eher dieses Gefühl von: Das war nicht ganz meins.

Zu viel Reden, zu wenig Präsenz. Zu viel Erklären, zu wenig Klarheit. Früher habe ich solche Momente übergangen, weil das Ergebnis gestimmt hat. Heute markiere ich sie bewusst. Sie zeigen mir, wo ich anfange, mich selbst zu verlassen, um etwas aufrechtzuerhalten.

Für meinen Jahresrückblick sind diese Stellen zentral. Sie zeigen mir, wo ich nachjustieren will – nicht strategisch, sondern menschlich.

Was sich im Alltag bewährt hat – ganz ohne Marketing-Theater

Wenn ich die letzten zwölf Monate ehrlich anschaue, bleibt erstaunlich wenig übrig von dem, was laut und aufwendig war. Bewährt haben sich Dinge, die im Alltag ruhig funktioniert haben.

Gespräche ohne Verkaufsinszenierung zum Beispiel. Die besten Buchungen entstanden nicht durch ausgefeilte Dramaturgie, sondern durch echtes Zuhören. Durch Momente, in denen ich nicht versucht habe, etwas besonders gut zu formulieren, sondern wirklich da war. Präsenz hat mehr getragen als jedes Argument.

Auch Ruhe im Kontakt hat sich bewährt. Nicht dieses Zurückhaltende, sondern eine innere Ruhe, die nichts beweisen muss. Menschen haben sich entschieden, wenn sie gespürt haben, dass ich sie verstehe – nicht, wenn ich besonders überzeugend war.

Ein weiterer Punkt war Klarheit in der Einladung. Immer dann, wenn ich deutlich gesagt habe, wie eine Zusammenarbeit aussieht und was möglich ist, wurde es leichter. Für mein Gegenüber. Und für mich. Kein Herumreden, kein Absichern, kein „vielleicht später“.

Ich habe außerdem gemerkt, dass weniger Aktion mehr gebracht hat. Weniger Formate, weniger Dauerpräsenz, weniger Beschäftigung. Dafür gezielter sprechen. Eine klare Richtung statt ständigem Tempo.

Und schließlich: Freude am Verkaufen. Ich habe dieses Jahr verstanden, dass Verkaufen sich ruhig anfühlen darf. Dass Gelassenheit Nähe schafft. Dass es kein Zeichen von Schwäche ist, nicht zu drängen.

Diese Dinge waren nicht spektakulär.
Aber sie haben getragen.

Warum es sich lohnt, diese Folge zu hören?

Im Podcast wartet eine kleine Übung auf dich.
Ein paar gezielte Fragen, die du direkt beim Hören für dich beantworten kannst.
Kein Nachdenken im Kreis, keine große Analyse – nur ehrliche Perspektiven die überraschend viel sortieren.

Höre hier die aktuelle Episode: „Warum Jahresrückblicke für Coaches selten an Zahlen scheitern“

Wenn du nicht bis zum nächsten Jahr warten willst, dann entscheidet nicht der Rückblick.

Dann entscheidet Montag.

Montag setzt den Ton. Für Fokus. Für Energie. Für Umsatz.

Viele starten die Woche im Reagieren
und wundern sich, warum nichts ins Laufen kommt.

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Hallo, ich bin Christina.
Ich arbeite mit Selbstständigen und Coaches, die Kunden gewinnen wollen klar, menschlich und ohne Verkaufsdruck. Bei mir bekommst du eine Sprache, die dein Kunde versteht, und eine Strategie, die zu dir passt. Aus Erfahrung, nicht aus dem Lehrbuch. Damit du verkaufen kannst, ohne dich zu verstellen und Ergebnisse bekommst, die in deinem Alltag wirklich ankommen.

 

 

 

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